Führungskräfte-Coaching
Wirksamer führen in herausfordernden Zeiten
Viele Führungskräfte, mit denen ich arbeite, sind kompetent, erfahren und stecken dennoch fest. Oftmals weil ihre bisherige Form der Führung nicht mehr ausreicht. Der Druck, die Erwartungen und das Tempo ihrer Umgebung hat zu Dynamiken geführt, die sehr herausfordernd und erschöpfend sind.
Die Anforderungen an Führung haben sich verändert. Grundlegend.
Organisationen stecken mitten im Wandel — ob durch Restrukturierung, neue Marktbedingungen, technologischen Wandel oder den Kulturbruch nach Jahren von Remote-Arbeit. Führungskräfte sollen dabei gleichzeitig Orientierung geben, Veränderungen vorantreiben, ihre Teams motivieren und selbst leistungsfähig bleiben.
Was in der Praxis häufig passiert: Führungskräfte merken, dass ihr bisheriger Stil nicht mehr die gewünschte Wirkung entfaltet. Entscheidungen kosten mehr Energie als früher. Die Zusammenarbeit mit dem Team fühlt sich zähflüssiger an. Konflikte, die früher implizit blieben, werden sichtbar.
Manche beschreiben es so: „Ich führe, aber es ist einfach zu viel. Ich rotiere nur noch!"
Oder: „Ich will meinen Mitarbeitern mehr vertrauen und die Aufgaben gut delegieren, aber ich habe dafür gar keine Zeit. Ich hetze von Meeting zu Meeting. Andererseits habe ich den Eindruck, dass viele Mitarbeitende gar nicht mehr Verantwortung übernehmen wollen - sie trauen sich nicht und dann bleibt es an mir hängen.”
„Vertrauen ist heute das wertvollste Kapital, das eine Führungskraft besitzt.“
Das Vertrauen in Führungskräfte ist zwischen 2022 und 2024 von 46 auf 29 Prozent gesunken. Gleichzeitig sind Mitarbeitende in Unternehmen mit hohem Vertrauen 76 Prozent engagierter und 50 Prozent produktiver. Wer heute gut führen will, muss vor allem eines können: Vertrauen aufbauen und zwar unter Druck, in Unsicherheit, über Distanz.
Quellen: Harvard Business School / Edelman Trust Institute (2024); Paul M. Zak, Harvard Business Review